Aromatherapie: So wenden Sie ätherische Öle richtig an
Der Geruchssinn wird oft unterschätzt – dabei birgt er so viel Potenzial für Ihr Wohlbefinden. Als Hersteller wohlriechender Arvenprodukte wissen wir genau, welche Wirkung der passende Duft auf einen Menschen haben kann. Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über die Aromatherapie geben und erklären, wie diese auf Körper und Geist wirken kann. Zudem geben wir Ihnen einige Tipps für die Anwendung. So können Sie direkt selbst von der Pflanzenkraft profitieren!
Das versteht man unter Aromatherapie
Beschäftigen Sie sich zum ersten Mal mit dem Thema Aromatherapie, dann wissen Sie sicherlich noch nicht ganz genau, was hinter diesem Begriff steckt. Grundsätzlich versteht man darunter die Verwendung von ätherischen Ölen, also hochkonzentrierten Pflanzenextrakten, die Einfluss auf das Wohlbefinden von Körper und Seele nehmen können. Aromatherapie, die Pflanzenextrakte nutzt, gilt als Teil der Phytotherapie, also der Pflanzenheilkunde. Diese Art der Therapie mit Naturprodukten ist keineswegs neu, sondern hat eine lange Tradition. Schon im alten Ägypten oder in China wurden Duftstoffe zu medizinischen Zwecken verwendet.
Gewonnen werden die Öle aus Pflanzenteilen wie Blättern, Wurzeln, Rinden, Früchten oder Blüten, etwa durch Wasserdampfdestillation oder durch Pressen. Mehr dazu, was man unter ätherisch versteht, erfahren Sie in unserem ausführlichen Blog zu diesem Thema.
So können Düfte auf Körper und Geist wirken
Dass Düfte einen Einfluss auf uns haben, erleben Sie wahrscheinlich jeden Tag selbst. Der Duft des Lieblingsessens auf dem Tisch, der Geruch von Frühling oder auch der Gestank des Mülls, der mal wieder geleert werden sollte, beeinflussen die Stimmung massgeblich. Das Besondere daran ist, dass Gerüche sofort eine emotionale und körperliche Reaktion auslösen. Die Duftmoleküle werden über die Luft eingeatmet und treffen in der Nase auf Riechzellen. Diese senden dann elektrische Signale an das limbische System. Dieses wiederum ist für Erinnerungen, Emotionen und das vegetative Nervensystem zuständig.
Die Aromatherapie nutzt diese Wirkung. So können bestimmte Düfte eine spezielle Wirkung auf Sie haben. Ganz eindeutig nachgewiesen ist das wissenschaftlich noch nicht. Jedoch schwören viele Menschen auf die Wirkung und die Vorteile der Therapie mit den Pflanzenextrakten.
Die Wirkung von ätherischen Ölen bei der Aromatherapie
Es gibt zahlreiche ätherische Öle, denen verschiedene Wirkungen nachgesagt werden. Am besten informieren Sie sich, welches ätherische Öl sich am besten für Ihre Zwecke eignet. Hier haben wir Ihnen die mögliche Wirkung einiger beliebter Öle einmal zusammengefasst:
Lavendel
Lavendelöl wird gerne bei Kopfschmerzen verwendet. Es soll auch die Konzentration fördern und die Aufmerksamkeit steigern. Der frische, klare Duft wird als befreiend für den Kopf wahrgenommen. Sie können es etwa verdünnt auf die Schläfen auftragen.
Pfefferminz
Ähnlich wie Lavendel wird Pfefferminzöl gerne bei Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten verwendet. Der Duft soll anregend wirken und bei mentaler Erschöpfung Linderung verschaffen.
Zitrone
Zitronenöl soll, wie andere zitrische Öle, belebend und stimmungsaufhellend wirken. Der frische Duft wird oft als aktivierend wahrgenommen und zum Beispiel für fokussiertes Arbeiten verwendet.
Kamille
Kamille gilt als sanfter Unterstützer bei Stress und wird für ihre beruhigenden Eigenschaften geschätzt. Sie wird gerne bei Nervosität oder leichten Magenbeschwerden eingesetzt.
Eukalyptus
Dieser Duft ist eine gute Wahl bei Erkältungen. Viele schwören darauf, dass er die Atmung verbessert, indem er das Gefühl freier Atemwege fördert.
Arve
Wir haben uns auf den Duft der Arve spezialisiert, einem Baum aus den Alpen. Studien weisen auf deren entspannende Eigenschaften hin. So soll der Geruch des Arvenöls, das aus der Pflanze gewonnen wird, etwa nachts die Herzfrequenz senken und die Atemwege frei machen. Das führt zu einem Schlaf mit besserer Entspannung und könnte unter anderem das Schnarchen beeinflussen. Besonders lohnen kann sich zu diesem Zweck auch ein Arvenkissen oder Arvenduvet.
Neben diesen Klassikern gibt es noch zahlreiche weitere Pflanzenöle wie Salbei, Thymian, Orange, Jasmin, verschiedene Kräuter, Rosenöl und viele mehr.
Anwendung ätherischer Öle: So führen Sie eine Aromatherapie durch
Die potenzielle Wirkung der Aromatherapie ist nun klar. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Können Laien überhaupt selbst eine solche Aromapflege zu Hause durchführen?
Die Antwort lautet: Ja! Jeder kann eine Aromatherapie anwenden, um bestimmte Prozesse im Körper zu unterstützen. Die Durchführung ist ganz einfach und Sie benötigen dafür nur wenige Produkte. Allerdings sollten Sie dabei auch ein paar Punkte beachten. Nur weil es sich bei ätherischen Ölen um natürliche Produkte handelt, bedeutet das nicht, dass eine Aromatherapie völlig risikofrei ist.
Ideen für eine Aromatherapie
Es gibt nicht die eine Art, Aromen für sich zu nutzen. Stattdessen existieren verschiedene Arten, wie Sie die Düfte in Ihren Alltag integrieren oder spezielle Rituale durchführen können. Diese sind besonders beliebt:
- Beduftung des Wohnraums: Die wohl einfachste Methode ist es, in den eigenen vier Wänden für einen angenehmen Duft zu sorgen. Das ist etwa mit einem Diffusor möglich, in den ein paar Tropfen des gewünschten Öls gegeben werden. Wir ermöglichen unseren Kundinnen und Kunden tiefe Entspannung, zum Beispiel mit Produkten wie Duftkissen, kleinen Dufttöpfen oder Arven Duftkerzen. Um zusätzlich Schadstoffe aus der Luft zu filtern, bieten sich Arvenlüfter an.
- Kontinuierlicher Arvenduft mit Duftstäbchen: Wer den Duft der Arve dauerhaft und ohne Diffusor im Raum haben möchte, kann unsere Duftstäbchen Arve verwenden. Die Duftmischung enthält natürliches Arvenöl und wird über Holzstäbchen langsam an die Raumluft abgegeben. Über die Anzahl der Stäbchen lässt sich die Duftintensität beeinflussen. Für die regelmässige Verwendung gibt es zusätzlich eine 500-ml-Nachfüllung.
Duftendes Entspannungsbad: Ein entspannendes Bad kann Linderung bei Stress ermöglichen. Geben Sie ein wenig Duftöl in das Bad, indem Sie dieses zunächst mit Emulgatoren vermischen – etwa Mandel- oder Jojobaöl, aber auch Milch, Honig oder Sahne. Direkt ins Wasser geben sollten Sie die Öle nicht. Sie sind nicht wasserlöslich und können so Hautreizungen verursachen.
- Badeprodukte mit Arvenduft: Wer ätherische Öle nicht selbst dosieren und mit einem Emulgator vermischen möchte, kann auch einen gebrauchsfertigen Badezusatz wählen. Unsere Badekugel Arve ist bereits für ein Vollbad portioniert. Das Badesalz Arve auf Basis von Meersalz lässt sich dagegen individuell dosieren und für mehrere Bäder verwenden. Beide Produkte bringen eine angenehm alpine Arvenduftnote ins Badewasser.
- Aromamassage: Auch bei der Massage kommen Trägeröle wie Mandel- oder Jojobaöl zum Einsatz. Hier werden etwa ein bis zwei Prozent ätherische Öle beigemischt, um eigene Massageöle mit Aroma herzustellen.
- Inhalation: Eine Dampfinhalation kann vor allem bei Erkältungen eine wohltuende Wirkung haben und zusätzlich die Schleimhäute pflegen. Achten Sie auch hier auf eine ausreichende Verdünnung. Nicht jedes ätherische Öl ist zum Inhalieren geeignet. Bei speziellen Beschwerden wie Asthma sollten Sie zudem zunächst ärztlich abklären, ob sich diese Aromatherapie für Sie eignet.
- Düfte zum Mitnehmen: Auch unterwegs ist eine Therapie mit Aromen möglich. Das gelingt zum Beispiel mit kleinen Duftträgern wie einer Duftkugel, die mit ins Büro genommen werden kann. Auch unser Arvenspray ist zu diesem Zweck sehr beliebt. Sie können es im Auto versprühen und dort den charakteristischen Duft der Arve geniessen – etwa nach einem langen Arbeitstag.
Arvenduft auch bei der täglichen Pflege
Der Duft der Arve lässt sich nicht nur zur Raumbeduftung einsetzen. In unserer Arvenkosmetik finden Sie inzwischen auch feste und flüssige Arvenseife, Duschgel, Handcreme sowie verschiedene Badeprodukte mit Arvenduft.
Solche Kosmetikprodukte sind nicht automatisch mit einer klassischen Aromatherapie mit naturreinem ätherischem Öl gleichzusetzen. Die Rezepturen und die Art, wie der Arvenduft erzeugt wird, unterscheiden sich je nach Produkt. Wenn Sie gezielt natürliches Arvenöl verwenden möchten, achten Sie deshalb auf die Angaben beim jeweiligen Produkt.
So beugen Sie Risiken vor
Bei der Durchführung von Aromatherapie sollten Sie einige Punkte berücksichtigen. Das beginnt beim Produkt selbst. Achten Sie auf eine hohe Reinheit und beste Qualität. Setzen Sie bei der Verwendung ätherischer Öle auf hochwertige Produkte und beachten Sie immer die jeweiligen Anwendungshinweise.
Entscheidend ist zudem die Dosierung. Informieren Sie sich genau dazu, wie und wie stark Sie das spezielle Öl für den geplanten Anwendungszweck verdünnen sollten. Nehmen Sie keine Öle innerlich ein und halten Sie besonders bei einer Schwangerschaft, chronischen Erkrankungen oder bei der Anwendung an Kindern ärztliche Rücksprache. Besondere Vorsicht ist auch bei Haustieren geboten. So reagieren etwa Katzen empfindlich auf viele Öle und sollten diesen nicht ausgesetzt werden.
Wichtig ist es, bei ernsthaften körperlichen oder psychischen Erkrankungen immer eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen. Aromatherapie kann zwar begleitend zum Wohlbefinden eingesetzt werden, ersetzt aber keine medizinische Behandlung.
Mit Aromatherapie Ihr Wohlbefinden unterstützen
In welchem Bereich Sie Aromatherapie für sich und Ihre Familie auch anwenden möchten: Düfte können unsere Wahrnehmung und Stimmung beeinflussen. Angenehme Düfte im Raum können beispielsweise eine ruhige Atmosphäre schaffen oder als angenehm und belebend empfunden werden. Entscheiden Sie sich für die Anwendung der ätherischen Öle, die zu Ihren persönlichen Vorlieben und Zielen passt.
Für mehr Arvenduft eignen sich beispielsweise Arvenholzspäne und Arvenlocken. Diese können Sie mit etwas Arvenöl aus unserem Shop beträufeln und damit den natürlichen Holzduft wieder auffrischen.
Für eine schnelle Raumbeduftung eignet sich unser Arvenspray. Wer dagegen einen kontinuierlichen Duft bevorzugt, kann zu unseren Duftstäbchen Arve mit natürlichem Arvenöl greifen.
Häufig gestellte Fragen zur Aromatherapie mit ätherischen Ölen
Hier haben wir noch ein kleines FAQ zu diesem Thema für Sie zusammengestellt:
Kann ich ätherische Öle auf der Haut anwenden?
In vielen Fällen ist eine Anwendung auf der Haut möglich. Allerdings müssen Sie dabei sehr auf eine ausreichende Verdünnung und auf die Hautverträglichkeit achten. Einige ätherische Öle eignen sich für die Körperpflege, wenn sie zum Beispiel mit einem geeigneten Trägeröl vermischt werden. Auch in vielen Kosmetika sind sie in geringer Konzentration enthalten.
Wie wirkt Aromatherapie auf das Gehirn?
Bei der Aromatherapie gelangen Duftmoleküle über die Nase und stimulieren dort Rezeptoren, welche Signale an das limbische System, zum Beispiel die Amygdala oder den Hippocampus, weiterleiten. Dieses ist unter anderem an Emotionen, Erinnerungen und Stressreaktionen beteiligt. Düfte können dadurch sehr unterschiedliche Empfindungen und Erinnerungen auslösen.
Bei welchen Krankheiten sollte man auf Aromatherapie verzichten?
Sind Sie sich unsicher, sprechen Sie auf jeden Fall zuerst mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vorsicht ist unter anderem bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen, Epilepsie, schweren Allergien sowie bestimmten chronischen Erkrankungen geboten. Auch in der Schwangerschaft sowie bei Kindern und Haustieren sollten ätherische Öle nur mit besonderer Vorsicht verwendet werden.
Duftendes Entspannungsbad: Ein entspannendes Bad kann Linderung bei Stress ermöglichen. Geben Sie ein wenig Duftöl in das Bad, indem Sie dieses zunächst mit Emulgatoren vermischen – etwa Mandel- oder Jojobaöl, aber auch Milch, Honig oder Sahne. Direkt ins Wasser geben sollten Sie die Öle nicht. Sie sind nicht wasserlöslich und können so Hautreizungen verursachen.