Startseite › Wissenswertes zum Thema Arve › Was hilft gegen Schnarchen? Ursachen & Lösungen

Was hilft gegen Schnarchen? Ursachen und Lösungen

Schnarchen ist nicht nur für die Partnerin oder den Partner eine Belastung, sondern kann auch mit einigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen einhergehen. Der Mythos, dass man gegen Schnarchen nichts unternehmen kann, hält sich hartnäckig. Dabei gibt es einige Herangehensweisen, wie Sie im Schlafzimmer für mehr Ruhe sorgen und gleichzeitig Ihre Schlafqualität verbessern können.

Wir von Arve.ch unterstützen unsere Kundinnen und Kunden mit wohlduftenden Arve Produkten dabei, einen entspannten Schlaf zu finden. Auch beim Schnarchen können diese unterstützen. Was Sie sonst noch tun können und wo die Ursachen liegen, haben wir uns in diesem Beitrag einmal genauer angesehen.

Warum ist Schnarchen ein Problem?

Dass Schnarchen häufig die Bettnachbarn nervt und im schlimmsten Fall die Beziehung gefährden kann, ist keine Frage. Aber gerade Menschen, die allein leben, wissen oft nicht, dass sie das Schnarchen dennoch ernst nehmen sollten. Denn dieses kann das Symptom einer zugrundeliegenden Krankheit wie Schlafapnoe sein.

Ursache von SchnarchenIn diesem Fall hat häufiges Schnarchen negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Denn der Schlaf kann dabei unterbrochen werden, ohne dass die Betroffenen sich daran erinnern. Das bedeutet, dass Sie morgens unter Umständen wenig erholt aufwachen, unter Müdigkeit und Konzentrationsstörungen leiden und weniger leistungsfähig sind. Nicht zuletzt kann Schnarchen auch Auswirkungen auf den Blutdruck haben sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle begünstigen. Das hängt mit dem Sauerstoffmangel zusammen, der bei möglichen Atemaussetzern entsteht. Also genug Gründe, dieses Problem anzugehen!

Die Ursachen des Schnarchens: Hier können Sie ansetzen

Leider gibt es nicht nur eine, sondern mehrere Ursachen für das Schnarchen. Grundsätzlich schnarchen wir, wenn die Atemluft im Schlaf nicht ungehindert durch die oberen Atemwege strömen kann. Beim Schlafen entspannt sich die Muskulatur im Rachen, wodurch auch die Atemwege enger werden. Holen Sie nun Luft, fliesst diese durch die Verengung und Gaumenzäpfchen und Gaumensegel schwingen. Das führt zu dem typischen Geräusch.

Dass es dazu kommt, hängt unter anderem mit diesen Auslösern zusammen:

  • Entspannte Rachenmuskulatur: Bei manchen Menschen entspannt sich der Rachen mehr als bei anderen. Vor allem in Rückenlage kann auch noch die Zunge nach hinten sinken und die Atemwege zusätzlich verengen.
  • Übergewicht: Hier kann Fettgewebe im Halsbereich Druck auf die Luftwege ausüben.
  • Alkohol oder Beruhigungsmittel: Auch diese entspannen die Muskulatur und führen so zum Schnarchen.
  • Verstopfte Nase: Diese zwingt etwa bei einer schiefen Nasenscheidewand oder einer Allergie oft zur Mundatmung.
  • Anatomie: Vergrösserte Rachenmandeln, aber auch ein langes Gaumensegel oder ein kleiner Unterkiefer können die Atemwege verengen.
  • Was hilft gegen SchnarchenSchlafapnoe: Bei der obstruktiven Schlafapnoe kommt es immer wieder zu Atemaussetzern im Schlaf. Das Gehirn weckt die Betroffenen dann auf und es kann zu lautem, unregelmässigem Schnarchen kommen. Diese Erkrankung sollten Sie ernst nehmen und behandeln lassen, da sie sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann.

Behandlung von Schnarchen – das kann Ihnen helfen

Schnarchen reduzierenSinnvoll ist es zunächst, nach den Ursachen zu forschen und die Therapie dort anzusetzen. Ein Gang zur Arztpraxis ist oft eine gute Idee, wenn erste Versuche nicht anschlagen. Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Sie dem Sägen in den Nächten entgegenwirken können.

Wichtig: Klären Sie immer ab, ob eine Erkrankung wie Schlafapnoe hinter Ihren Symptomen steckt. Etwa kann starke Tagesmüdigkeit darauf hinweisen. Eventuell ist dafür eine Untersuchung im Schlaflabor oder ein spezieller Test für zuhause nötig.

Schlafposition anpassen

Männer und Frauen schnarchen besonders, wenn sie auf dem Rücken liegen. Hier kann die Zunge leichter in den Rachen fallen. Versuchen Sie, sich an eine Seitenlage zu gewöhnen. Dabei unterstützen können Sie unsere Arve Seitenschläferkissen, die zudem einen angenehmen Duft versprühen.

Mit Duft besseren Schlaf finden

Ein tolles Hausmittel gegen Schnarchen ist eine Aromatherapie. Zum Beispiel gibt es Studien, die darauf hinweisen, dass der Arvenduft unserer Produkte die Atemwege befreien und so die Nasenatmung unterstützen könnte. Auch die Schlafqualität könnte sich durch den entspannenden Effekt verstärken und so Tagesmüdigkeit reduzieren. Wir empfehlen Ihnen unsere Arvenkissen und Arvenduvets, die Sie mit wenigen Tropfen Arvenöl immer wieder auffrischen können. Ein Arvenlüfter mit duftenden Arvenlocken ist zudem eine gute Option, um die Luftqualität in Ihrem Raum zu verbessern.

Gewichtsreduktion

Leiden Sie an Übergewicht, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass dies die Ursache für Ihre Beschwerden sein könnte. Besonders Fett im Bereich des Halses drückt auf den Rachen. Schon ein paar Kilo weniger können einen grossen Unterschied machen. Am besten sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Ihre Optionen.

Verbesserte Nasenatmung

Die Atmung durch die Nase ist deutlich gesünder als die durch den Mund – sowohl tagsüber als auch nachts. Sie können die Nasenatmung trainieren. Kurzzeitig (etwa bei Erkältungen) unterstützen Nasensprays und eine Nasendusche vor dem Schlafengehen. Nasenpflaster helfen ebenfalls einigen Patienten. Behandeln Sie etwaige Allergien.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Führen all diese Methoden nicht zum Erfolg, gibt es einige Hilfsmittel und operative Herangehensweisen:

  • Schnarchschiene: Diese speziellen Schienen helfen gegen das Schnarchen, indem sie den Unterkiefer leicht nach vorne schieben und so den Rachenraum offen halten. Das kann vor allem bei leichtem bis mittelstarkem Schnarchen erfolgversprechend sein. Dieses nicht invasive Mittel ist oft die erste Massnahme, die zum Einsatz kommt, wenn Hausmittel versagen.
  • CPAP-Therapie: Diese Therapie hilft gegen Schlafapnoe. Dabei wird über eine Maske kontinuierlich Luftdruck zugeführt, der die Atemwege offenhält.
  • Operation der Nasenscheidewand: Wenn eine schiefe Nasenscheidewand die Nasenatmung behindert und so das Schnarchen begünstigt, dann kann eine Korrektur Besserung bringen. Sprechen Sie hierfür am besten mit Ihrer Ärztin oder mit einem Schlafmediziner.
  • Weitere operative Massnahmen: Es gibt noch mehrere Möglichkeiten, durch eine Operation das Schnarchen zu vermindern. Zum Beispiel kommen eine Straffung des Gaumensegels, eine Entfernung vergrösserter Mandeln oder eine Korrektur anatomischer Engstellen infrage. Operationen sollten immer gut abgewogen werden und werden meist erst dann empfohlen, wenn andere nicht invasive Massnahmen keinen Erfolg gezeigt haben.

Wie Sie sehen, gibt es einiges, was Sie gegen die nächtlichen Schnarchgeräusche unternehmen können. Einiges lässt sich selbst in die Hand nehmen, für andere Massnahmen benötigen Sie ärztliche Unterstützung. Eine gute Basis ist es immer, eine gute Schlafhygiene zu kultivieren. In unserem Beitrag erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Schlafqualität verbessern.

Ihre Schlafqualität und Lebensqualität verbessern

Oft helfen schon einfache Mittel, um gegen das Schnarchen vorzugehen, manchmal liegt das Ziel weiter entfernt. Ihr Körper wird es Ihnen jedoch danken, dass Sie an Ihrer Atmung arbeiten. Die Folgen von behandeltem Schnarchen und Schlafapnoe sind oft mehr Entspannung und Leistungsfähigkeit, ein verringertes Risiko für mehrere Erkrankungen und nicht zuletzt eine glücklichere Beziehung.

Wünschen Sie sich einen noch gesünderen Schlaf-Wach-Rhythmus, dann schauen Sie gerne einmal in unserem Shop vorbei. Dort finden Sie zum Beispiel wohltuende Kirschkernkissen, die gegen Nackenverspannungen helfen. Unsere Duftkissen, gefüllt mit Arvenholzspänen, sowie unser Arvenspray sorgen nachts für eine entspannende Atmosphäre.

Beitrag teilen:
Facebook
X
LinkedIn
WhatsApp
Email