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Rückenschmerzen nach dem Schlafen – Ursachen und Lösungen

Anstatt morgens fit und energiegeladen aus dem Bett zu kommen, leiden Sie unter Rückenschmerzen? Dann sind Sie sicherlich auf der Suche nach Lösungen – denn nicht nur sind die Schmerzen sehr belastend, sie können sich mit der Zeit sogar verschlimmern. Auch unsere Kunden berichten uns oft davon, dass sie unter Verspannungen und Schmerzen im Rückenbereich leiden. Mit unseren Produkten konnten schon einige ihre Symptome unterstützend lindern. Wie das auch Ihnen gelingen könnte und was Sie noch tun können, erfahren Sie im Folgenden!

Die Ursachen von morgendlichen Rückenschmerzen

Um Rückenschmerzen nach dem Schlafen zielführend zu behandeln, ist es erst einmal wichtig, die Schmerzursache herauszufinden. Das kann etwas Harmloses sein wie die falsche Matratze oder eine unvorteilhafte Schlafposition. Aber auch ernsthafte Ursachen wie ein Bandscheibenvorfall oder Entzündungen sind möglich. Bei anhaltenden oder starken Schmerzen empfehlen wir Ihnen deshalb, ärztliche Unterstützung zu suchen. Schauen wir uns die möglichen Auslöser einmal genauer an:

Schmerzen im unteren Rücken

Treten die Schmerzen im unteren Rücken auf, dann kommen unter anderem die folgenden Gründe infrage:

  • Falsche Matratze: Oft ist die Matratze der Übeltäter bei Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Wenn nachts das Becken zu sehr einsinkt, ist die Wirbelsäule viele Stunden in einer unnatürlichen Position. Das führt vor allem in der Seitenlage zu einer nächtlichen Überdehnung und Fehlbelastung.
  • Schwache Rumpfmuskulatur: Ist Ihre Muskulatur im Bereich des unteren Rückens und des Bauches wenig ausgeprägt, dann kann es sein, dass die Wirbelsäule im Schlaf zu wenig unterstützt wird – oder dass die Muskeln verhärten und morgens steif sind. Die Ursachen sind meist zu langes Sitzen und Bewegungsmangel.
  • Falsche Schlafposition: Besonders die Embryohaltung kann nachts Rückenbeschwerden verursachen. Sie ahmen damit praktisch eine sitzende Position nach.
  • Lendenwirbelsyndrom: Dumpfe Schmerzen im unteren Rücken nach dem Aufstehen können auch ein Hinweis auf ein Lendenwirbelsäulensyndrom sein. Hier strahlen die Schmerzen auch in die Beine aus.

Schmerzen im Nacken und an den Schultern

Für Beschwerden im Nacken und oberen Rücken gibt es oft andere Ursachen – unter anderem die folgenden:

  • Falsches Kopfkissen: Bei Schmerzen im Nacken und oberen Rücken sollten Sie zunächst das Kopfkissen prüfen. Gerade bei Seitenschläfern ist dieses oft zu flach, und der Hals knickt in eine ungünstige Position ab.
  • Stress und Verspannungen: Die obere Nacken- und Rückenmuskulatur wird im Alltag durch Stress und eine falsche Körperhaltung oft zu stark beansprucht. Unsere Schultern ziehen sich bei psychischer Belastung gern zusammen, was zu einer Fehlhaltung führt. Bleibt diese Spannung nachts bestehen, kann das zu verstärkten Schmerzen führen.
  • Bauchlage: Auch hier sollten Sie Ihre Schlafhaltung überdenken. Gerade Bauchschläfer, bei denen der Kopf dauerhaft zur Seite gedreht ist, entwickeln nachts schmerzhafte Muskelverspannungen.
  • Verletzungen oder Entzündungen: Im oberen Rücken können muskuläre Entzündungen oder Verletzungen zu Schmerzen führen. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren.

Behandlung von Rückenschmerzen nach dem Schlafen

Am Anfang steht immer die Ursachenforschung. Finden Sie heraus, ob eine Erkrankung hinter den Beschwerden steckt oder ob Sie Ihre Schlafumgebung und Ihren Lebensstil anpassen sollten. Wir haben Ihnen eine Liste mit zahlreichen Tipps rund um die nächtliche Rückengesundheit erstellt – für die Sie tagsüber schon die Basis legen. Folgende Massnahmen können Sie ergreifen:

Die richtige Matratze

Prüfen Sie auf jeden Fall Ihre Matratze, vor allem bei Problemen im unteren und mittleren Rücken. Die Bedürfnisse sind individuell und hängen unter anderem von Ihrem Körpergewicht, Ihrer Grösse und der bevorzugten Schlafposition ab. Wir empfehlen Ihnen, sich bei der Auswahl eines neuen Modells beraten zu lassen und die Matratze zu testen. Ein gutes Modell sollte Ihren Körper gut unterstützen und sich diesem gut anpassen. Druckpunkte sollten dabei auf keinen Fall entstehen.

Ein besseres Kopfkissen

Der zweite wichtige Punkt ist das Kopfkissen. Dieses sollte den Nacken in einer neutralen Position halten und den Raum zwischen Schulter und Kopf ausfüllen. Ein gutes Kissen ist weder zu hoch noch zu flach. Grundsätzlich gilt, dass Bauch- und Rückenschläfer eher flache und Seitenschläfer eher höhere und feste Kissen benötigen.

Wir bieten Ihnen in unserem Shop eine grosse Auswahl an Arvenkissen an, die nicht nur ergonomisch und mit unserem Füllmaterial individuell anpassbar sind, sondern auch angenehm duften. Dieser entspannende Geruch kann zusätzlich für eine bessere Schlafqualität sorgen. Bei Rückenlage kann unsere Nackenrolle für Entlastung sorgen. Ein Dinkelkissen eignet sich wiederum für alle, die sich eine natürliche Füllung mit dezentem Duft wünschen.

Die richtige Schlafposition

Kreuzschmerzen entstehen oft durch eine schlechte Haltung im Schlaf. Grundsätzlich sollten Sie die Bauchlage wenn möglich vermeiden. In der Seitenlage empfiehlt es sich, ein Kissen zwischen die Knie zu legen und die Beine nicht anzuziehen. Wir empfehlen Ihnen für die Seitenlage spezielle Seitenschläferkissen. Rückenschläfer können die Lendenwirbelsäule entlasten, indem sie ein flaches Kissen unter die Knie legen.

Bewegungsmangel ausgleichen & ergonomisch arbeiten

Ein kräftiger Oberkörper ist eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden Rücken. Verschiedene Übungen können morgendlichen Rückenschmerzen vorbeugen – zum Beispiel Planks, Rückenstrecker und Beckenheben. Bei stärkeren Schmerzen sollten Sie zur Unterstützung eine Physiotherapie in Anspruch nehmen. Dort können Ihnen Experten passende Übungen speziell für Ihre Rückenprobleme zeigen.

Auch neben speziellen Übungen empfiehlt es sich, tagsüber in Bewegung zu bleiben. Treiben Sie regelmässig Sport, stehen Sie öfters von Ihrem Arbeitsplatz auf und gehen Sie spazieren. Ihr Rücken wird es Ihnen danken! Sitzen Sie oft am Schreibtisch, sollten Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch einrichten. So werden der Rücken und die Wirbelsäule tagsüber weniger stark belastet.

Stress reduzieren

Zu viel Stress führt unter anderem dazu, dass wir unsere Schultern einziehen, wodurch wiederum Verspannungen im Rückenbereich entstehen. Wir haben Ihnen einen ausführlichen Guide dazu erstellt, wie Sie Stress abbauen können. Schauen Sie gerne rein, um sich hilfreiche Tipps zu holen.

Unsere Empfehlung: Setzen Sie im Alltag auf angenehme Gerüche wie unser Arvenöl. Diese können eine beruhigende Wirkung haben und gerade abends, wenn Sie im Bett liegen, für Entspannung sorgen. In unserem Artikel zur Aromatherapie erfahren Sie mehr dazu.

Morgendliche Mobilisation

Auch wenn die Rückenschmerzen morgens bereits da sind, lassen sie sich durch ein paar Übungen oft lindern. Achten Sie dabei auf sanfte, vorsichtige Bewegungen. Zum Beispiel eignen sich leichte Dehnübungen wie die Katze-Kuh-Übung aus dem Yoga. Hierfür gehen Sie auf alle Viere und wechseln sanft zwischen einem Hohlkreuz und einem Rundrücken. Mit dieser Bewegung stärken Sie die Muskulatur und die Beweglichkeit des Rückens.

In diesen Fällen sollten Sie ärztliche Hilfe suchen

Nicht immer sind nächtliche Rückenschmerzen harmlos. Deshalb sollten Sie bestimmte Symptome ernst nehmen und im Zweifelsfall einen Gang zur Arztpraxis planen. Wir raten Ihnen vor allem in den folgenden Fällen dazu, sich Unterstützung zu holen:

  • Es treten zusätzlich Taubheitsgefühle oder Kribbeln auf.
  • Die Schmerzen strahlen in die Beine aus.
  • Sie haben sehr starke Schmerzen.
  • Die Schmerzen treten nach einem Unfall oder einer Verletzung auf.
  • Sie leiden unter weiteren Beschwerden wie zum Beispiel Fieber oder Gewichtsverlust.

Verbessern Sie Ihre Rückengesundheit mit gutem Schlaf

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Tipps rund um nächtliche und morgendliche Rückenschmerzen weitergeholfen haben! Zusätzlich zu diesen Therapien sollten Sie nicht unterschätzen, wie wirkungsvoll es ist, besser zu schlafen. Eine Unterstützung können dabei unsere Produkte mit Arvenduft bieten. Zum Beispiel haben wir Arvenduvets im Angebot, die zusammen mit unseren Kissen für einen entspannenden Raumduft sorgen. Studien weisen sogar darauf hin, dass dieser zu einer niedrigeren Herzfrequenz und tieferem Schlaf führen könnte.

Haben Sie einen verspannten Nacken, empfehlen wir Ihnen zudem unsere wohltuenden Kirschkernkissen und unsere Hirsekissen, die Sie erhitzen können, um damit Ihren Rücken und Nacken zu wärmen. Und möchten Sie sich ein neues Duvet kaufen, raten wir Ihnen zu einem Lyocell Duvet oder einem Schafwoll Duvet für ein angenehmes Schlafklima.

Häufig gestellte Fragen zu Rückenschmerzen am Morgen

Erfahren Sie hier noch mehr rund um das Thema:

Können Atemprobleme Rückenschmerzen beim Schlafen verursachen?

Ja, das kann zum Beispiel bei Schlafapnoe vorkommen. Dabei handelt es sich um nächtliche Atemaussetzer, von denen betroffene Menschen oft selbst gar nichts merken. Die Folge davon sind eine erhöhte Muskelspannung und Sauerstoffmangel. Beides kann die Schmerzwahrnehmung verstärken und indirekt zu morgendlichen Rückenschmerzen führen.

Vermuten Sie oder Ihr Partner beziehungsweise Ihre Partnerin diese Erkrankung bei Ihnen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Schlafapnoe kann einige gesundheitliche Risiken mit sich bringen.

Kann die Temperatur nächtliche Rückenschmerzen verstärken?

Vor allem, wenn der Raum zu kalt ist, kann das die Muskelverhärtung fördern, die Durchblutung verringern und Verspannungen verstärken. Die ideale Raumtemperatur liegt nachts bei etwa 16 bis 19 Grad.

Kann Übergewicht zu Rückenschmerzen am Morgen führen?

Ein zu hohes Körpergewicht kann Druck auf die Lendenwirbelsäule ausüben, die Bandscheiben belasten und Fehlhaltungen im Schlaf begünstigen. Haben Sie Übergewicht und leiden an Rückenschmerzen, kann es sich lohnen, einige Kilos zu verlieren. Hierbei kann Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt unterstützen.

Sind morgendliche Rückenschmerzen in der Schwangerschaft normal?

In der Schwangerschaft treten Rückenschmerzen am Morgen häufig auf. Das liegt einerseits an dem zunehmenden Bauchgewicht, das oft zu einem Hohlkreuz führt. Dieses wiederum belastet den Rücken und fördert die Schmerzen. Andererseits sind auch hormonelle Ursachen möglich.

Helfen Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen am Morgen?

Vorübergehend können Schmerzmedikamente eingesetzt werden, um die Rückenschmerzen zu lindern. Allerdings stellen diese keine langfristige Lösung dar. Sie sollten stattdessen der Ursache auf den Grund gehen und nach einer geeigneten Lösung suchen.

Ein zu häufiger Medikamentengebrauch kann unangenehme Nebenwirkungen haben und die Gesundheit gefährden. Nehmen Sie Schmerzmittel deshalb nicht häufiger als an zehn Tagen im Monat und nicht länger als vier Tage am Stück, ausser anders mit Ihrem Arzt abgesprochen.

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